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Unternehmerreise nach China PDF Drucken E-Mail

Die Industrie- und Handelskammer Koblenz, die Industrie- und Handelskammer Pfalz und die AHK in Beijing und Guangzhou planen vom 30. Oktober bis 4. November 2011 eine Wirtschaftsreise in die Volksrepublik China.



Aufgrund des wachsenden Marktpotenzials im Bereich Gesundheitswirtschaft soll diese Unternehmerreise zum Thema „Gesundheitswirtschaft in der Volksrepublik China“ durchgeführt werden.

Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik, Pharma, Krankenhausmanagement, Altenpflege, Rehabilitation und themenverwandter Bereiche können an dieser Reise teilnehmen. Das Programm der Reise sieht neben Fachseminaren, Besichtigungen von medizinischen Einrichtungen, Matchmakings, Treffen mit Vertretern aus Wirtschaft und Verbänden einen Messebesuch auf der China Medical Equipment Fair (CMEF) vor.

Die Unternehmerreise soll deutschen Unternehmen die Möglichkeit geben, potenzielle chinesische Geschäftspartner zu treffen und sich vor Ort über die Rahmenbedingungen und Chancen auf dem chinesischen Markt für Gesundheitswirtschaft zu informieren. Die Reise soll auch dazu dienen, langfristige Beziehungen zu Partnern und Entscheidungsträgern aufzubauen.

Im Mittelpunkt der Reise steht der Besuch von medizinischen Einrichtungen, Gespräche mit Experten des chinesischen Gesundheitssystems in Beijing und Guangzhou, ein Workshop mit Insiderinformationen über die Begebenheiten auf dem chinesischen Markt mit Branchen- und Vertretern von Institutionen und ein Besuch der China Medical Equipment Fair.

Die China Medical Equipment Fair gilt als chinesische Leitmesse im Bereich der Medizintechnik und hatte im Herbst 2010 über 66.000 Besucher und 2.100 Aussteller auf 110.000 qm Ausstellungsfläche. Am Rande dieser Messe finden auf die Unternehmen zugeschnittene individuelle Kooperationsgespräche statt.

Von 2009 bis 2011 wurden in der Volksrepublik China insgesamt 850 Milliarden RMB in den Gesundheitssektor investiert. Nahezu 50 % der finanziellen Mittel flossen jeweils in den Auf- und Ausbau medizinischer Einrichtungen. Ziel der Regierung ist der Neubau von etwa 1.000 Kreiskliniken sowie 4.600 Gesundheitseinrichtungen und Wohnviertelkliniken und die Etablierung eines flächendeckenden Krankenversicherungsystems.

Die gegenwärtig größten Probleme in Chinas Gesundheitssystem sind neben der schlechten medizinischen Versorgung der ländlichen Bevölkerung die Überlastung der städtischen Krankenhäuser, die veraltete Ausstattung sowie die unzureichend ausgebildeten und überlasteten Ärzte.

Das Shanghai Medical Research Institute prognostiziert für die nächsten Jahre ein Marktwachstum im Gesundheitswesen von jährlich 20 %. Gerade deutsche Unternehmen sind in China aufgrund ihrer innovativen und hochwertigen Produkte begehrte Kooperationspartner.

Gute Absatzchancen bestehen für High-Tech-Produkte insbesondere im Krankenhaussektor in den prosperierenden Großstädten. Aber auch für medizinische Basisausstattung, mit der die Grundversorgung der Bevölkerung sichergestellt werden soll, besteht gutes Potenzial. Die chinesischen Importe von Medizintechnik legten insgesamt um 27,0 % auf 2.973 Mio. USD zu. Der deutsche Anteil an den gesamten Medizintechnikimporten Chinas lag 2010 bei 18,6 %.

ihkpf by he

 

 
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