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Chinas Wachstum im Juli stabil; 152 Delegationen an der Universiade in Shenzhen; WTO-Beitritt zeigt weiterhin langfristige Auswirkungen auf China; Renmin Ribao: Länder mit niedrigem Einkommen größte Opfer von Handelsprotektionismus; Chinesische Zentralbank: Chinas Devisenpolitik hält an vielfältigen Investitionen fest.

Chinas Wachstum im Juli stabil

Der Purchase Management Index (PMI) der chinesischen Fertigungsindustrie betrug im Juli 50,7 Prozent, ein Rückgang von 0,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. Dies gab das chinesische Statistikamt gemeinsam mit dem Chinesischen Verband für Logistik und Einkauf am Montag bekannt. Der PMI ist ein allgemeiner internationaler Leitindikator für Makroökonomie. Ein Rückgang des PMI in China weist auf ein weiterhin stabiles Wirtschaftswachstum hin.

152 Delegationen an der Universiade in Shenzhen

Für die 26. Sommer-Universiade Mitte August in Shenzhen haben sich bisher 152 Delegationen angemeldet. Von den 12.000 gemeldeten Teilnehmern sind rund 8.000 Sportler und 4.000 Funktionäre. Mit 804 Mitgliedern, davon 505 Sportlern, ist Chinas Delegation die größte an der diesjährigen Universiade.

WTO-Beitritt zeigt weiterhin langfristige Auswirkungen auf China

In diesem Jahr wird der zehnte Jahrestag des Beitritts Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO) begangen. Der erste chinesische ständige WTO-Vertreter, der Direktor der chinesischen WTO-Studiengesellschaft Sun Zhenyu, sagte dazu, der Beitritt habe sich langfristig auf China ausgewirkt. Diese Auswirkungen würden noch Dutzende Jahre andauern.

Weiter sagte er, der WTO-Beitritt habe der Entwicklung einer offenen Wirtschaft in China sehr genützt. China habe dadurch nicht nur ein Außenhandelssystem aufgebaut, welches den WTO-Regeln entspricht, sondern auch die Reform des inländischen Wirtschaftssystems gefördert. Und nicht zuletzt habe der Beitritt Chinas zur WTO Auswirkungen auf das Bewußtsein der Bevölkerung und das wirtschaftliche System des Landes gezeigt, so Sun Zhenyu.

Renmin Ribao: Länder mit niedrigem Einkommen größte Opfer von Handelsprotektionismus

Wie es in einem Artikel der chinesischen Tageszeitung "Renmin Ribao" heißt, nimmt der weltweite Handelsprotektionismus immer mehr zu. Allein im vergangen halben Jahr wurden demnach 194 handelsprotektionistische Maßnahmen ergriffen, so der Artikel. Weiter heißt es, vor allem die Interessen von Ländern mit niedrigem Einkommen würden darunter leiden. Angesichts der schwierigen Lage sollten diese Länder allerdings ihre Öffnungsstrategie nicht aufgeben. Wichtiger sei es, Regelungen der Welthandelsorganisation anzuwenden und den Handel weiter zu fördern, so der Beitrag.

Chinesische Zentralbank: Chinas Devisenpolitik hält an vielfältigen Investitionen fest

Beijing. Der Präsident der chinesischen Zentralbank Zhou Xiaochuan äußerte sich am Mittwoch zu der Verabschiedung des US-Haushaltsplans 2011. China werde die Fortschritte der USA bei der Anhebung der Schuldenobergrenze mit großer Aufmerksamkeit verfolgen, so Zhou. Chinas Devisenpolitik solle das Prinzip der vielfältigen Investitionen fortführen und das Risikomanagement verstärken, um die negativen Auswirkungen des internationalen Finanzmarkts auf China maximal zu reduzieren.

China hoffe, so Zhou weiter, dass die US-Regierung und der Kongress mit Rücksicht auf die eigenen und globalen Interessen verantwortungsvolle politische Maßnahmen ergreifen und die Schuldenfragen angemessen behandeln würden. Damit solle die Investitionssicherheit und die Normalität des Markts gewährleistet und die Zuversicht der globalen Investoren bewahrt werden.

 
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